Zur Meinungsfreiheit westlicher Gesellschaften 
zählt das Recht zur missverständlichen Überzeichnung.
   04.01.2010 - dradio.de



 

 


Rundschreiben
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Die uns erreichenden Kommentare sind teilweise in ihrer Wortwahl sehr drastisch und zeigen die ganze Wut über die gezielte Verhöhnung des Publikums durch absurde Regiegags, für die auch noch Eintrittsgelder verlangt werden.

Theaterleitungen zersetzen unsere Literatur unter dem Vorwand der Aktualisierung.
Dass damit Verfall maßgeblich betrieben wird, scheint niemanden zu interessieren oder mit dem Slogan ’nach unten öffnen’ von gewissen politischen Strömungen sogar gewollt zu sein scheint.

Was heute geschieht, kann nicht mehr mit dem Begriff ’Freiheit der Kunst’ verbrämt werden.

Es geht um Unterwanderung und Vernichtung unserer Werte. Hier wird einer Veränderung der Gesellschaft Tür und Tor geöffnet und ist sie erst einmal eingetreten, kann sie nicht mehr revidiert werden.

Herrn Dr. Kiaman wird Zensur vorgeworfen, nur weil er sich öffentlich kritisch äußert, was da an der Nds. Staatsoper Hannover präsentiert wird.

Wie soll Überführung von Menschen nach Europa und Eingliederung in unsere westliche Welt funktionieren, wenn den neu Hinzugekommenen nur Verfälschungen vorgesetzt werden?

 

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Das Werbeheft ’Seitenbühne’ 01.02 der Nds. Staatsoper Hannover verfügt über keine Seitennummerierung, so dass nur schwer Bezug genommen werden kann.

Beim ’Freischütz’ zitiert die Nds. Staatsoper Hannover mit einem völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Satz den Sender Deutschlandradio Kultur, ohne jeden Hinweis auf Autor des Textes oder Sendedatum.

Gleiches gilt für ein Zitat aus der Süddeutschen Zeitung.
Dass Dr. Rudolf Neumaier die Produktion als ’Zumutung’ bezeichnete, wird verschwiegen.

 

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Für die ’Falstaff’-Wiederaufnahme am 12. März 2016 ist der dritte Rang der Nds. Staatsoper Hannover von vornherein geschlossen. Dies wurde seitens der Kasse beim Kauf von Karten am 22.2.2016 mitgeteilt.
Das bedeutet, man rechnet bereits jetzt seitens der Theaterleitung mit mangelndem Interesse.

Interessant wird sein wie die Staatsoper abrechnet.
Nimmt sie den dritten Rang mit rein und hat dann siebzig Prozent Auslastung oder lässt sie ihn raus und verkündet dann 90 Prozent Auslastung.

 

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Um 'Missverständnisse' zu vermeiden:

Als Zeitungs- / Theater-Abonnent und Abnehmer von voll bezahlten Eintrittskarten aus dem freien Verkauf der Theater verstehen wir diese Besprechungen und Kommentare nicht als Kritik um der Kritik willen, sondern als Hinweis auf - nach meiner Auffassung - Geglücktes oder Misslungenes.

Neben Sachaussagen enthalten diese Texte auch Überspitztes und Satire.

Hierfür nehmen wir den Kunstvorbehalt nach Artikel 5, Grundgesetz,
in Anspruch.